Brawa 37100 Cementsilovogn Kds 56 DB.

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Driftsnr.: 356 198

Die gewaltigen Zerstörungen an Wohn- und Infrastruktur führten nach 1945 zu einer großen Nachfrage nach Baustofftransporten. Aufgrund der Menge der zu ersetzenden Gebäude und fehlender Arbeitskräfte war es Gebot der Stunde, schnell und günstig zu bauen. Somit wurde Beton – vor dem Krieg auch schon eingesetzt, aber noch nicht so verbreitet – zum Baustoff der Stunde. Einer der wichtigsten Bestandteile, Zement, wurde jedoch bisher fast ausschließlich in Papiersäcken verpackt in gedeckten Wagen transportiert. Dieses Verfahren war zeitraubend und teuer. Behälterwagen für staubförmige Güter, z. B. Kohlenstaub, gab es zwar schon länger, doch beschränkte sich ihr Einsatz bisher auf eher wenige Privateinsteller. Einer der Gründe war, dass die restlose Entleerung des Ladegutes bisher nur sehr schwer gelang und es viele Störungen bei einer Unterbrechung der Be- und Entladung gab.
Die DB entwickelte daher gemeinsam mit der Waggonindustrie einen neuen zweiachsigen Staubbehälterwagen mit zwei stehenden Behältern.

Die ersten zehn Wagen lieferte Westwaggon 1953 zur Erprobung an die DB. Da sie noch über eine HiK-Bremsanlage verfügten, wurden sie als Kd 54 bezeichnet. Außerdem hatten sie, wie auch die folgenden 150 Wagen, die von Talbot und Westwaggon kamen, ein Doppelschakenlaufwerk. Da dieses in Verbindung mit der sehr speziellen Untergestellkonstruktion der Kds 54 zu Problemen führte, erhielten alle Folgelieferungen ein Laufwerk mit Einfachschaken. Bereits nach 50 Wagen wurde das Behältervolumen auf zweimal 27 m³ gesteigert. Die Wagen bewährten sich sehr gut, so dass bis 1964 insgesamt 1222 Kds 54 beschafft wurden. Außerdem wurde auch ein Wagen mit zwei Behältern von zweimal 34 m³ Fassungsvermögen entwickelt und als Kds 56 in Dienst gestellt. Im Gegensatz zum Kds 54, der RIV-fähig war, konnte der Kds 56 nur aufgrund spezieller Vereinbarungen international eingesetzt werden. Neben der DB beschafften auch private Einsteller Wagen dieses Typs, so zum Beispiel das Kraftfutterwerk „Albert O. Petersen“ („Club Mast“), Varta und Heidezement.

Mit Einführung der zwölfstelligen UIC-Nummer wurden die Kds 54 in Ucs 908 umgezeichnet, die Kds 56 hießen jetzt Ucs 909. Deren Beschaffung war noch immer nicht abgeschlossen, neben einer Anzahl Kds 54/Ucs 908, die in Kds 56/Ucs 909 umgebaut wurden, rollten auch bis 1971 noch neue Ucs 909 aus der Waggonfabrik Uerdingen. Lange Jahre bildeten beide Wagen das Rückgrat der Staubgutwagen bei der DB. Der größte Bestand an Kd/Kds 54 soll 1965 bestanden haben, als man 1232 Wagen zählte.

Die Angaben dazu sind jedoch widersprüchlich, gebaut wurden vermutlich für die DB 1236 Wagen. Erste Abgänge gab es 1967, als 86 Wagen verkauft wurden. Weitere Verkäufe an EVA und VTG folgten in späteren Jahren, so dass 1990 nur noch 953 im Bestand geführt wurden.

In den 90er-Jahren setzte die DBAG eine weitere große Anzahl an Wagen zu ihrer Tochter MEG um. Diese Wagen sind in Rüdersdorf, bekannt durch das dortige Zementwerk, beheimatet. Ihre Einsätze zwischen Rostock und Regensburg erlangten aufgrund der vielfältigen durch die MEG verwendeten Triebfahrzeuge einige Aufmerksamkeit bei Eisenbahnfreunden. Inzwischen hält DB Schenker selbst noch 87 Wagen vor. Darunter sind noch immer Wagen der ersten Serien, die inzwischen über 50 Jahre im Dienst stehen. Diese sind meist vermietet oder dienen beispielsweise dem Transport von Sand für Triebfahrzeuge. Außer Zement transportierten die Wagen im Laufe der Jahre auch diverse andere staubförmige Güter, sie waren in der Regel dann fest auf einem Bahnhof beheimatet, überliefert sind hier unter anderem Steinmehl, Quarzsand, Kieserit, Gips, Natriumsulfat, Thomassulfat, Zucker, Salz und Aluminiumhydroxid.

Model:

  • Viele freistehende Armaturen und Leitungen
  • Bremsdreiecke und Fangbügel extra angesetzt
  • Räder aus Metall
  • Räder auch innen profiliert
  • Extra angesetzte Federpakete
  • Federpuffer
  • Kurzkupplungskinematik
  • Extra angesetzte Bremsanlage, Rangiergriff, Signalhalter
  • Achsbremsgestänge mit Bremsbacken in Radebene
  • Aufbau und Griffstangen aus hochwertigem, schlagzähem Kunststoff
  • Kupplung kompatibel zu Lenz
BW37100
1 Enhed
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